Projekt
HOPE Reutlingen e.V.

www.HOPE-Reutlingen.de

„PTE unterstützt diesen Verein mit Geld, Kleidersammlungen und durch Beratung bei Projekten. Bei den Projekten handelt es sich meistens um gezielte Aktionen für bedürftige Familien (Harz IV oder und arbeitslose Eltern).
U.a. wurde einer Familie mit 8 Kindern, denen die Wohnung gekündigt wurde, eine genügend große Wohnung besorgt, dem Vater wieder eine Arbeitsstelle vermittelt.
Es wurde eine spezielle Kleidersammlung organisiert und Möbel für die neue Wohnung besorgt.

Unterstützung einer Familie (Mutter mit 7 Kindern, Harz IV Empfängerin, Nähe Tübingen).

„Hier wird mit Geld, Kleidern, usw. gezielt geholfen. Außerdem werden die älteren Kinder in Bezug auf Schule, Studium, persönlich von unserem Geschäftsführer Wolfgang Amann sowohl finanziell wie auch beratend unterstützt. Wobei zu sagen ist, dass vier der Kinder (über 14 Jahre) selbst ehrenamtlich im sozialen Bereich sehr engagiert sind und anderen bedürftigen Familien mit "Rat und Tat" helfen.

Projekt Kinderheim
'Ein neues Leben für die Flutwellenopfer des Tsunami / Weihnachten 2004'

„Wir dienen!“ –  Der Leitspruch der weltweiten Lions-Clubs lautet: „We serve!“ – „Wir dienen!“

In der modernen Welt kommt der positiven Vernetzung von Personen und Dingen eine immer wichtigere Rolle zu – dies gilt auch und insbesondere für das Siantar-Kinderheim, das u.a. durch die Initiative von zwei Gruppen entstand: durch den Unternehmer Wolfgang Amann (Protrade Europe und dem Lions Club Gelnhausen).
Der Unternehmer Wolfgang Amann aus Wurmberg bei Pforzheim, der mit seinen Freunden (der übrigens als ausgebildeter Rettungssanitäter einer der ersten war, der nach dem Tsunami auf der Insel Nias weilte und auch viele Kinder untersuchte und behandelte), übergab 2005 eine erste Spende. Diese Spendengelder stammten aus von ihm angeschobenen Aktivitäten in seiner Gemeinde Wurmberg (ergänzt durch eigene Beiträge) in Höhe von 15.000 Euro.

Das Kinderheim

Im Siantar-Kinderheim lebten seit dem Startschuss im Jahre 2005 24 Kinder von der Nordsumatra/Indonesien vorgelagerten Insel Nias. Die Kinder hatten bei dem großen Tsunami an Weihnachten 2004 zumindest ein Elternteil verloren und waren auch persönlich traumatisiert worden. Auch materiell hatten die Familien auf Nias unter der Flutwelle sowie den häufigen Nachbeben sehr gelitten, so dass die Kinder wieder teilweise hungern und auch täglich lange Zeit auf dem Feld arbeiten mussten, um sich und die Verwandten zu ernähren – von einer soliden Ausbildung als Zukunftsvorsorge konnte man da nicht mehr sprechen. Ende 2007 verließen die ersten drei Jungens mit bestandenem Abitur und Stipendien in der Tasche (dank hervorragender Leistungen) das Heim. Das Ziel war von Beginn, allen Kindern den ihnen angemessenen Schulabschluss zu ermöglichen, sodass sie sowohl Verantwortung für sich selbst als auch in geeignetem Ausmaß für die Gesellschaft übernehmen können. Im Jahre 2009 wird ein weiteres Kind mit der Schule fertig sein. Anfang 2010 werden dann weitere 12 Kinder das Heim verlassen, alle mit besten Abschlüssen an den Schulen. 2 davon bereiten sich jetzt schon auf die Polizeiakademie vor, zwei davon wollen Lehrerinnen werden, eine Stewardess und die anderen möchten gerne studieren. Der letztere Teil sucht sich nun Arbeit, um das Studium finanzieren zu können.
Alle, die aber die Schule verlassen nehmen an einem einjährigen Kurs teil, der die Jugendlichen auf die verschiedenen Anforderungen „Arbeit, Studium, usw. vorbereitet.

Da ab nächstem Jahr dann nur noch 8 Kinder im Heim verbleiben werden, werden diese Jugendlichen in zwei Heimen auf der Insel Nias untergebracht, natürlich weiter mit Unterstützung und unter Beobachtung von Wolfgang Amann und dem Lions Club.

Wie entstand das Kinderheim?

Wolfgang Amann reiste nach dem Tsunami in einem Blitzeinsatz als Rettungssanitäter auf die Insel Nias, um dort erste medizinische Hilfe zu leisten. Zurückgekehrt nach Deutschland startete er verschiedene Initiativen in der Gemeinde Wurmberg bei Pforzheim, um den von der Katastrophe am stärksten betroffenen Kindern Unterstützung zu gewähren. Beispielsweise organisierte er Benefiz-Weihnachtskonzerte und verlegte und verkaufte einen Kalender mit Bildmotiven von der Insel Nias. Darüber hinaus steuerte die Gemeinde Wurmberg und viele Einwohner und Freunde einen gehörigen Betrag bei.